Note „sehr gut“ für deutsches Trinkwasser

Wir können weiterhin guten Gewissens unseren Durst am Trinkwasserhahn stillen. Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte jüngst den aktuellen Bericht zur Trinkwasserqualität in Deutschland. Und das Ergebnis ist wieder erstklassig, denn das deutsche Trinkwasser aus großen zentralen Anlagen ist von sehr guter Qualität.

Laut des Berichts sind Grenzwertüberschreitungen sehr selten und, wie in den Jahren zuvor, absolute Einzelfälle. Das bezieht sich auch auf die Nitratbelastung im Trinkwasser. Zwar tritt der Problemstoff im Grundwasser gebietsweise in überhöhter Konzentration auf, im aufbereiteten Trinkwasser wird der Grenzwert aber seit mehreren Jahren nicht mehr überschritten.

In Deutschland ist Leitungswasser das am besten überwachte Lebensmittel. Für die Einhaltung der Grenzwerte sowie aller mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen sorgen die lokalen Wasserversorger, die das Wasser durch aufwendige Verfahren aufbereiten. Informationen zur Trinkwasserqualität vor Ort erhalten Verbraucher von ihrem Wasserversorger. Obendrein verpflichtet die EG-Trinkwasserrichtlinie die Mitgliedstaaten, alle drei Jahre einen Trinkwasserbericht vorzulegen. Grundlage sind die Meldungen der Bundesländer an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und das UBA.

Details zum aktuellen Bericht mit den Ergebnissen der Untersuchungen aus allen größeren Wasserversorgungen in Deutschland für die Jahre 2014 bis 2016 sind auf der UBA-Website zu finden.

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/bericht-des-bundesministeriums-fuer-gesundheit-des-3